Die von der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland organisierte Veranstaltung in Dresden am 13. Februar 2010, zum Gedenken an die unzähligen Opfer des angloamerikanischen Bombenholocausts, ist anders verlaufen als ursprünglich geplant. Wie so oft, wenn es um die Belange nationaler Kräfte geht, zeichnet sich die Systempresse nicht gerade damit aus, wahrheitsgemäß über die Ereignisse zu berichten. Dies wird schon an der abscheulichen Lüge deutlich, durchwegs die Zahl der damaligen Opfer auf 25.000 Menschen zu reduzieren. Eine völlig schleierhafte Zahl wenn man bedenkt, daß unter den widrigen Umständen nach der Bombardierung bereits 35.000 Leichen identifiziert wurden. In Anbetracht der historischen Quellen ist ungefähr das Zehnfache der heute von den Medien bezifferten Toten eine realistische Zahl für den zweitägigen Bombenterror, mit dem Dresden 1945 überzogen wurde.
Bestimmte Kreise unterstellen der Trauerveranstaltung jedes Jahr aufs Neue eine Gleichsetzung von volksdeutschen Opfer mit verstorbenen Häftlingen deutscher Arbeitslager. Mit solchen Vorwürfen demaskieren sie sich aber nur selbst und offenbaren ihre größte Angst. Wohin würde es führen, wenn jedes Volk seiner Opfer gleichermaßen gedenken dürfte? Damit wäre der Singularität eines zweifelhaften, in der BRD gesetzlich manifestierten und zum Glaubensbekenntnis auserkorenen Ereignisses ein jähes Ende bereitet. Das auserwählte Volk würde mit seinem künstlichen Monopol auf dauerhafte Entschädigungszahlungen in einer erschreckenden Vielzahl von Genoziden aufgehen und die Welt hätte endlich die Gelegenheit, die richtigen Lehren aus den Fehlern der Vergangenheit zu ziehen.
Auch an der aktuellen Berichterstattung über die Ereignisse vom vergangenen Samstag zeigt sich, daß ein sicherer Umgang mit Zahlen von den Journalisten nicht erwartet werden darf. Auf den Netzseiten von Focus, Spiegel und der Welt wurde den ganzen Tag über versucht die Veranstaltung kleinzureden. Eine Zahl von nur 1.300 “Rechtsextremen” wurde publiziert und noch am Samstagabend um 17.29 Uhr veröffentlichte die Welt eine Videonachricht, wonach sich lediglich rund 1.000 Menschen auf dem Kundgebungsplatz in der Dresdner Neustadt versammelten. Es ist eine allseits bekannte Tatsache, daß die Systemmedien gezielt falsche Informationen streuen und wir sollten uns in Acht nehmen, durch solche Falschmeldungen eine schlechte Bilanz zu ziehen.
Tatsächlich können wir mit der diesjährigen Teilnehmerzahl mehr als zufrieden sein. Die Polizei spricht von 5.500 Personen vor dem Bahnhof Dresden-Neustadt und weiteren 2.500 Nationalisten die sich in größeren Gruppen im Stadtgebiet befanden, aber auf ihrem Weg zum Versammlungsort aufgehalten wurden. Rechnet man zu diesen 8.000 aufrechten Deutschen noch die Zahl derer, die durch linke Gewalt oder polizeiliche Repressionen erst gar nicht bis nach Dresden kamen, nimmt die Veranstaltung doch eine beachtliche Dimension an.
Jeder weiß, spätestens nachdem er als Kind zum ersten Mal mit Bauklötzen gespielt hat, daß es wesentlich leichter fällt etwas zu zerstören als etwas zu schaffen. Daß die Linken rein mengenmäßig nicht weniger sind als wir, war uns schon zuvor bekannt und somit ist es auch kein Wunder, daß sie es geschafft haben einige Straßen und Gleise zu blockieren. Allein die Titel der Gegenveranstaltungen zeugen von der destruktiven Energie, die hinter den Vorhaben der so genannten Antifaschisten steckt: no pasaran, kein durchkommen, kein Naziaufmarsch in Dresden, keine Versöhnung mit Deutschland. Eigene Inhalte oder konstruktive Forderungen liegen den Chaoten fern. Zerschlagen, behindern, zerstören und besetzen sind die Hauptmotive ihres unheilvollen und ehrlosen Handelns. Würden sie nur etwas mitdenken, würde ihnen auffallen, daß sie damit nur die Handlanger des Systems sind, bei dem die Angst vor uns, und somit vor der Wahrheit, immer größer wird.
Daß wir letztlich nicht alle gemeinsam losmarschiert sind, ist aber definitiv kein Verdienst der Linken, sondern war allein die Entscheidung der Veranstaltungsleitung. Hätte diese die Menge nicht immer mit “Lasst euch nicht provozieren”, “Bleibt ruhig” und der klassischen Musik beruhigt, wären wir durchaus in der Lage gewesen, der Unrechtsstaatsmacht unsere zahlenmäßige Überlegenheit zu demonstrieren und uns unser Recht auf den genehmigten Trauermarsch zu erkämpfen. Einige waren dazu entschlossen, denn wo Recht zu Unrecht wird, wird bekanntlich Widerstand zur Pflicht und Trauer muss nicht zwingend still zum Ausdruck gebracht werden. Die Leitung wollte es jedoch anders und auch diese Position ist nachvollziehbar. Wir sind mit anderen Motiven nach Dresden gefahren als die linken Randalierer und Blockierer. Allein schon bei der Zusammensetzung der Teilnehmer ist aufgefallen, daß sich in unseren Reihen auch viele Frauen, Kinder und ältere Menschen befanden. Die so genannten Antifaschisten hingegen waren gut organisierte Terror-Trups, die teils in kleinen Gruppen junger und gewaltbereiter Männer mit Eisenstangen und Steinen gegen uns vorgingen. So gesehen war es nach dem Abklingen der ersten Wut und Enttäuschung die richtige Entscheidung, das juristisch erstrittene Recht auf den Trauermarsch nicht auch noch mit physischer Gewalt durchzusetzen.
Trotzdem sollten wir uns jetzt von der allgemeinen Miesmacherei der Systemmedien nicht anstecken lassen. Wir sind in Massen gekommen und wir sind auch marschiert. Zwar nicht alle gemeinsam, aber die Zahl derer, die direkt am Bahnhof Neustadt eintrafen, ist im Vergleich zur Gesamtteilnehmerzahl recht gering. Tausende haben sich – gleich einem Sternmarsch – in großen Gruppen aus verschiedenen Richtungen auf den Treffpunkt zubewegt. Aus der Sichtweise des Einzelnen ist das natürlich nicht erkennbar gewesen und da die Presse es versucht zu verschweigen, wird es so auch nicht wahrgenommen. Ob es nun publik gemacht wird oder nicht, wir wissen wie es war und können mit Stolz sagen, daß wir eindrucksvoll an den schrecklichen Bombenterror vor 65 Jahren erinnert haben.
Beispielhaft kann hier eine Gruppe von ca. 1.500 Kameraden erwähnt werden, die sich ihren Weg vom Bahnhof Radebeul Ost ausgehend, rund acht Kilometer durch die Stadt bahnte. Schon allein diese Ausmaße sind im Vergleich zu manch anderer Demo beachtlich. Die Kolonne blieb dabei immer in Bewegung, ließ sich von der Polizei weder einkesseln noch aufhalten und schützte sich erfolgreich vor den fliegenden Steinen der hinterhältigen Reaktionäre. Bereits hier haben die Ordner darauf geachtet, daß Formation eingehalten wird und es wurden Banner und viele schwarze Fahnen mitgeführt. Wer also behauptet, der Trauermarsch hätte nicht stattgefunden lügt und wer sich damit brüstet den Marsch erfolgreich blockiert zu haben ist armselig und unwissend!
Die Tatsache, daß wir Stunden auf dem Bahnhofsvorplatz verbracht haben, hatte letztlich auch etwas Positives. Durch die vielen anwesenden Gruppen aus dem In- und Ausland bot sich die die Gelegenheit zum Kennenlernen und Vernetzen. Das wird auch unsere Aufgabe bis zum nächsten Jahr sein. Wir müssen aus der Situation lernen, uns noch besser organisieren und 2011 entschlossen nach Dresden zurückkehren. Kein Vergeben, kein Vergessen, wir kommen wieder!


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