„Was glauben die Zivilisten denn, welche Art Krieg wir geführt haben?
Wir haben kalten Blutes Gefangene niedergemacht, wir haben Lazarette pulverisiert, Rettungsboote versenkt, feindliche Zivilisten getötet oder verwundet, Verwundeten den Garaus gemacht, Sterbende mit Toten in ein Loch gelegt.

Im Pazifik haben wir die Schädel unserer Feinde zerschlagen, sie abgekocht, um aus ihnen Tischgarnituren für unsere Bräute zu machen und haben ihre Knochen ausgemeißelt, um Brieföffner aus ihnen zu verfertigen. Wir haben unsere Phosphorbombenabwürfe und unsere Morde an der Zivilbevölkerung mit dem Abwurf von Atombomben auf zwei unverteidigte Städte gekrönt und haben so zur Zeit einen unbestrittenen Rekord im Massenmord erreicht.

Als Sieger haben wir uns das Recht angemaßt, unsere Feinde für ihre Kriegsverbrechen vor Gericht zu ziehen; aber wir sollten Realisten genug sein, zu begreifen, dass wir in einem Dutzend Anklagepunkten für schuldig erklärt werden würden, wenn man uns wegen Bruchs der Kriegsgesetze vor Gericht stellte.

Wir haben einen ehrlosen Krieg geführt, denn die Moral stand im Denken des kämpfenden Soldaten erst an letzter Stelle.“ (Edgar L. Jones, einer der bekanntesten US-Kriegsberichter, in seinem Protest gegen die unlautere Diffamierung der Besiegten gegen die heuchlerisch begründete Verfahrensweise der amerikanischen Militärtribunal; abgedruckt in der Revue „The Atlantic Monthly“, Februar 1946)

In einer Nacht:
-650.000 Einwohner mussten um ihr Leben bangen
-Zusätzlich kämpften 600.000 Flüchtlinge um ihr Leben
-2650 Tonnen zerstörende Bomben prasselten vom Himmel herunter
-darunter 650.000 Brandbomben, die einen 1600 Grad heißen Feuersturm entfachten
-Tränen, Verzweiflung
-zerstörte Häuser, kein Stein auf dem anderen
und dazu 500.000 Tote
Das war Dresden in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945.
Gedenken Sie den Toten des alliierten Bombenholocaust.
Es war kein Krieg. Es war blanker Mord!!!

Um an die Opfer der Bombennacht vom 13. auf den 14 Februar zu gedenken, kam es ist wieder zu zahlreichen Veränderungen des Stadtbildes, hauptsächlich in Karlsruhe. Hierbei ist aber zu beachten, dass diese Veränderungen keinerlei Schäden mit sich führten. Die Veränderungen bestanden aus folgenden Punkten: Es wurden 30 Kreuze mit der Aufschrift “ Dresden 13/14 Februar “ an Plätzen im gesamten Stadtgebiet und den umliegenden Gemeinden aufgestellt. Zu dem wurden 10.000 Flugblätter in die Hände des Volkes gelegt.
karlsruher//netzwerk



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