Pforzheims Zukunft gehört den Migranten

Pforzheim / Ba-Wü.: Folgender Artikel ist schon ein paar Tage alt, wobei dies in diesem Fall keineswegs ein Problem ist. So hat er an allenfalls an Aktualität gewonnen, weil wir eine Massenflucht der Import-Deutschen und solche die man dazu noch machen will aus Pforzheim gen Heimat, ohne dass wir jetzt vor Ort nachfragen, mal ausschließen wollen.

So schrieb die Pforzheimer Zeitung am 26. Januar:
„Ausländer, Migrationshintergrund – ist doch alles dasselbe? Weit gefehlt! Während sich die Frage Ausländer oder Inländer nach der Staatsbürgerschaft richtet, geht es beim Migrationshintergrund um die Herkunft. Diese zu ermitteln macht Sinn, weil viele Einwanderer mittlerweile die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Pforzheim weist hierbei erstaunliche Zahlen auf: Bei den unter Dreijährigen haben 71,1 Prozent einen Migrationshintergrund…

…So hatten am 31. Dezember 2008 (der zuletzt ermittelte Stand) sage und schreibe 42,6 Prozent aller Pforzheimer einen Migrationshintergrund – zum Vergleich: 2007 waren es 41,8 Prozent. Auffällig ist, dass der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund zunimmt, je jünger die untersuchte Gruppe ist: Während lediglich 15,7 Prozent bei den 65- bis 80-Jährigen einen Migrationshintergrund haben, so sind es bei den unter Dreijährigen bereits 71,7 Prozent. Mit anderen Worten: Die Zukunft gehört den Migranten. Stadtteile mit besonders großem Migrantenanteil sind Oststadt (61,9 Prozent), Au (60,8), Innenstadt (59,2), Weststadt (59,6) und Buckenberg (56,7) – davon Haidach: 66,1 Prozent.“

Die Zahlen des Artikels sprechen für sich, sie sind auch keineswegs so überraschend, sondern bestätigen lediglich das, was ohnehin jedem Klardenkenden bewusst ist. Wer ernsthaft glaubt eine solche Entwicklung per parlamentarische Dekrete wieder rückgängig machen zu können, kann offen gesagt, nicht ganz dicht sein. Vor diesem Hintergrund solcher Auswüchse muss man auch mal ganz offen sagen, dass die Frage nach den deutschen Ostgebieten an Relevanz und Berechtigung verloren hat, solang die Deutschen nicht einmal im Stande sind dafür zu sorgen dass Städte wie Pforzheim oder Duisburg oder Köln usw. usf. deutsch bleiben.

Siehe auch
Pforzheimer Zeitung 26.01.10

 

Quelle: Altermedia

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