Regensburg- Weil Richard Williamson, Bischof der Piusbruderschaft, Einspruch , gegen 12.000 Euro Geldsstrafe, eingelegt hat , muss er sich am 16.April 2010 vor Gericht verantworten. Im November 2008 hatte er in einem Interview mit einem schwedischen Fernsehteam, die Existenz von Gaskammern, in der Zeit des nationalsozialistischen Deutschland, bestritten.



Dieses Interview wurde im Priesterseminar der Piusbruderschaft in Zaitskofen, bei Regensburg, aufgezeichnet. Er behauptete, dass nicht 6 Millionen Juden, sondern 200.000 – 300.000 (!), von den Nationalsozialisten ermordet worden seien. Diese Infragestellung, bzw. Verharmlosung ist in der BRD verboten und wird verfolgt.
Das Amtsgericht in Regensburg, geht von einem großen Interesse aus. Aus diesem Grund findet der Prozess im großen Schwurgerichtssaal statt.
Der Gerichtssprecher sagte „Das Gericht legt Wert darauf, ihm selbst Fragen zu stellen“, wobei der Coburger Anwalt erklärte, dass es bislang unklar sei, ob Williamson zu dem Prozess aus England anreisen werde.
Karlsruher//netzwerk


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