{ Kategorie Archiv } FB Bodensee

Die Bewegung in der Pubertät

Ein Diskussionsbeitrag eines Aktivisten vom Bodensee

Wenn man sich schon einige Zeit im nationalen Spektrum engagiert hat, so erlebt man Fortschritte wie auch rückläufige Entwicklungen. Da wir nun einmal alle typisch menschliche Eigenschaften aufweisen, bleiben uns oft hauptsächlich die tragischen und traurigen Ereignisse in Erinnerung. Das schwerwiegendste Problem, mit dem wir zu kämpfen haben, ist das Problem, Aktivisten zu halten. Also sollten wir Lösungsansätze suchen, die diesem Problem auf den Grund gehen. In jeder funktionierenden Kameradschaft gibt es immer wieder neue Gesichter. Doch oft fallen gerade die Freunde und Kameraden, die jahrelang den steinigen Weg gegen dieses menschenverachtende System mit uns gegangen sind, weg. Solche Verluste sorgen in jeder Kameradschaft für Unruhe. Diese Unruhe und meistens auch das damit einhergehende Unverständnis kann durch neue Aktivisten kaum kompensiert werden. So muss man erst das Vertrauen aufbauen, was meist ein Prozess von mehreren Jahren ist.

Fähnlein Norkus tritt an!

Die Geschichte hat viele Gesichter. Sie erzählt uns aus vergangenen Tagen, über blutrünstige Kriege, fröhliche Stunden in Friedenszeiten, über die Entstehung von Völkern und Nationen, gelebte Kultur und Brauchtum, sie berichtet von der Entdeckung neuer Kontinente und manchmal auch von Helden.

Doch wir leben heutzutage in einer Zeit, in der leider nicht mehr die Geschichte erzählen darf, sondern in der die Geschichte erzählt wird. Sie wird erzählt, nicht unbedingt wie sie war, vielmehr so wie sie gebraucht wird. Und gerade unsere Geschichte, die uns heute gelehrt wird, ist ein Paradebeispiel dafür wie die Geschichtsschreibung gedreht und gebogen werden kann, um sie zu missbrauchen und zu instrumentalisieren.

Sprachrohr der schweigenden Mehrheit!

Dabei scheuen wir uns nicht, immer wieder auch „heiße Eisen“ bewußt aufzugreifen, die alle anderen am Liebsten unter den Tisch kehren würden. Schließlich führen wir das Wort „Unabhängigkeit“ nicht bloß als leere Phrase auf Papier, so wie viele andere. Wir sind keiner Lobby Rechenschaft schuldig und keiner Institution in irgendeiner Weise verpflichtet – keiner, außer unserem Gewissen.

Damit dies auch so bleiben kann und damit der „Bodenseestimme“ ein möglichst langes Leben und eine möglichst weite Verbreitung beschieden sind, freuen wir uns selbstverständlich über Unterstützung jeglicher Art.

Mit einer Spende für unsere Zeitung fördern Sie ein ehrenamtliches Medienprojekt, das in seiner Art am Bodensee bis dato einmalig ist. Sämtliche Spenden kommen zu 100 Prozent der Finanzierung der „Bodenseestimme“ zugute. Je höher das Spendenaufkommen, desto höher die Auflagenzahl. Ein Spendenkonto wird in Kürze eingerichtet. Bis dahin nutzen Sie bitte die auch auf dieser Seite aufgeführten Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme.

McDonalds in Markdorf

Die kleine Stadt Markdorf hat Großes vor. Am 23. März soll im örtlichen Gemeinderat darüber entschieden werden, ob der Franchisenehmer des McDonalds-Restaurants in Überlingen, Manfred Heck,  eine weitere Filiale des Fastfood-Unternehmens im Gewerbegebiet Riedwiesen der Stadt eröffnen darf.
Und so fragen sich viele, warum denn eigentlich nicht?
Die Sorge der Eltern, deren Kinder das nahegelegene Bildungszentrum besuchen und auch die der Rektoren, die Schüler würden sich durch das Angebot des weltweit größten Fastfood-Anbieters ungesund ernähren und die Heraufbeschwörung möglicher negativer Folgen und Konsequenzen dieses fehlgeleiteten Lebensstils seien völlig unbegründet. Schließlich gebe es doch ein breites Angebot, welches sowohl Salat als auch Obst beinhalte und keiner werde gezwungen, sich von Hamburgern, Pommes und Cola zu ernähren. Ebenso gewährt McDonalds doch gerade in einer so wirtschaftsschwachen Zeit wie dieser mindestens 50 Arbeitnehmern eine mehr oder minder sichere Lebensgrundlage

Türkischer Einfluß auf die Regierung

Machen wir einen kleinen Sprung in die Vergangenheit. Vor fünf Jahren hat die rot-grüne Regierung eine Resolution verabschiedet, welche die „organisierte Vertreibung und Vernichtung von Armeniern“ bedauerte. In anderen Ländern war es zu diesem Zeitpunkt schon längst üblich, vom türkischen Massenmord an den Armeniern zu reden. Dem wollte man sich anschließen. Es muß ja auch schließlich eine europäische Einigung geben. Jetzt machen aber die Türken Druck, und die Bundesregierung darauf einen Rückzieher.

Machen wir nochmal einen Hopser in die Geschichte. Aber dieses Mal einen etwas größeren. Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges wurde ungefähr die Hälfte der christlichen armenischen Bevölkerung in der Türkei vertrieben und ermordet. Das ist eine belegte Tatsache.
Und jetzt, vor ca. zwei Jahren haben die EU Staaten beschlossen, daß das Leugnen eines Völkermordes mit einer Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren bestraft werden kann. Und unserer Ansicht nach fällt gemäß der Definition auch das Leugnen oder Relativieren des Völkermordes an den Armeniern darunter.

Ein paar Zeilen zu unserer Sprache…

“Hallo, wie geht es Dir? Wie war Dein Wochenende?” 

“Hi mir geht’s ganz OK, mein Wochenende war recht cool…”

“Erzähl mal, was hast Du denn Tolles gemacht?”

“Ich hab’s ganz chillig angehen lassen, Freitag war ich daheim und hab Fernseh geschaut, Samstag war mein Dad bei mir zu Besuch, Sonntag hab ich dann die meiste Zeit Playstation gezockt…”

So, oder so ähnlich lauten doch heutzutage oft die Antworten auf Fragen, die man Jugendlichen stellt. Vielleicht ist der Inhalt nicht derselbe, jedoch die Wörter die sie benutzen, sind in den meisten Fällen die gleichen.

Wenn aber nun ein älterer Herr oder eine ältere Dame, die aus einer Zeit stammen, in der man noch klares und verständliches Deutsch gesprochen hat, fragen: „Hai“? Was meinst du denn mit „OK“? Was zum Henker bedeutet „cool“?Was um alles in der Welt ist „chillig“? Wer oder was ist dein „Dähd“???

Vom Sinn der "Fasnet"

Die Fasnacht, oder die „Fasnet“, wie man im Schwäbischen sagt, ist nun wieder zu Ende. Viele von uns waren auch dieses Jahr wieder regelmäßig mit dabei auf Nachtumzügen, Faschingsbällen oder sonstigen Närrischen Veranstaltungen. Doch die Meisten, die auf solchen Veranstaltungen sind, machen sich leider wenig Gedanken darüber, woher dieser Brauch kommt und was unsere Vorfahren eigentlich damit zum Ausdruck bringen wollten. Im Vordergrund der Faschingszeit steht heutzutage bei Vielen das „so viel wie möglich Trinken und nicht unter zwei Promille nach Hause kommen…“

Doch die Fasnacht hat ihren Ursprung nicht aus einer geistlosen Zeit, in der ihre Gewohnheiten leer und inhaltslos erscheinen. Ihre Wurzeln liegen in jenem Boden jahrtausendealter Überlieferung, wo das wiedererwachende Leben in aller Natur, frisch und fröhlich gefeiert wurde.

Dresden: Fakten, Fehler, Konsequenzen

Es gilt, endlich neue Wege zu gehen

Durchatmen. Seit dem 13. Februar und dem verhinderten Trauermarsch in Dresden sind nun einige Tage vergangen, die erhitzten Gemüter sind ein wenig abgekühlt, der Kopf wieder klar und die Wut im Bauch ist neuem Kampfesmut gewichen. Zeit also, sich die Ereignisse dieses 13. Februar noch einmal vor Augen zu führen und daraus Schlüsse zu ziehen, um für die Zukunft daraus lernen zu können.
Erlebnisberichte von Teilnehmern der Veranstaltung gibt es mittlerweile genug. Mit den Ereignissen selbst brauchen wir uns also nicht mehr groß zu beschäftigen. Sehr wohl aber damit, was die Vorkommnisse in Dresden uns über den Zustand dieser „Republik“ aussagen, was dies für uns bedeutet und welche Konsequenzen wir daraus zukünftig zu ziehen haben.

Redebeitrag zur Feier der Reichsgründung vor 139 Jahren

Schon seit Jahrzehnten kämpften zahllose Patrioten um die politische und geistige Einheit der Deutschen, die ihren Ausdruck in einem gemeinsamen Staat finden sollte. Auch wenn es letztlich unter anderen Vorzeichen geschah, so war es doch der preußische Ministerpräsident und spätere Reichskanzler Otto von Bismarck, der mit seinem zähen Ringen diesen Traum am 18. Januar 1871 endlich Wirklichkeit werden ließ. Otto von Bismarck war damit das gelungen, woran fast 1900 Jahre vor ihm der große Germanenfürst Hermann noch gescheitert war. Er hatte die deutschen Stämme im Herzen Europas zu einer schlagkräftigen Einheit zusammengeschmolzen. Als 67 Jahre später schließlich auch die lange abtrünnige Ostmark wieder heim geholt werden konnte, schien das Deutsche Reich am Gipfel seiner Träume.

Willkommen im Jahr 2010

Den Anfang machte ein Kamerad mit dem Halten einer Begrüßungsrede vor den rund 25 anwesenden Gästen. Anschließend ging man zum Vortragsteil über, bei dem mehrere Aktivisten einen kurzen Einblick in die durchgeführten Aktionen des vergangenen Jahres gaben.

Die Vorstellung der großen Anzahl der allesamt erfolgreich durchgeführten Aktivitäten rund um den Bodensee sollte den Zuhörern eine Motivation geben, auch im neuen Jahr mit anzupacken, selbst zu handeln und vor allem den Willen zur Zusammenarbeit wecken und vertiefen.

Mit Einbruch der Dunkelheit und dem Entzünden des Feuers auf dem Veranstaltungsplatz wurde es schließlich stimmungsvoll.